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Heidelbeeren stutzen – Auerhahn retten?

Auf gelbem Grund steht geschrieben: Beispiel für lösungsorientierten Unterrichtsansatz

Sonstige Bildungsakteure

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Hubert Knapp ist Förster im Hochschwarzwald am Feldberg. Konsequent stutzt er wild wuchernde Heidelbeersträucher auf wenige Zentimeter zurück entlang von Wegen und räumt Altholz aus dem Wald. Denn nur wenn der Schwarzwald nicht noch schwärzer wird, wenn hinreichend Sonnenlicht auf den Waldboden fällt und diesen erwärmt, haben die Auerhuhnküken eine Chance zu überleben und den Fortbestand der Art zu sichern. In Baden-Württemberg kommt das Wappentier des Schwarzwaldes nur noch in einigen wenigen Höhenlagen noch vor, wenn man von den wenigen Exemplaren im Allgäu an der bayerischen Grenze absieht. Und auch in diesen letzten Gebieten sind die Bestände des eindrucksvollen Vogels nicht gesichert. Dafür bräuchte es eine Mindestpopulation von 500 Tieren. Lag deren Zahl Ende des 19. Jahrhunderts noch bei etwa 3000 Tieren, schätzt man deren Bestand heute (2022) auf 100 bis 300 Auerhühner. Und das, obwohl die Jagd auf den großen Vogel seit 1971 bereits verboten ist. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung hat das Landesministerium für den ländlichen Raum ein eigenes „Aktionsprogramm Auerhuhn“ (APA) in die Wege geleitet. Da die Tiere einen sehr großen Lebensraum benötigen, wird eine Fläche von 50.000 Hektar für dieses Programm berücksichtigt.


Weitere Informationen siehe:
Aktionsplan Auerhuhn
Wildtierportal Baden-Württemberg, Auerhuhn mit Verbreitungskarte

Icon für SDG 15 Leben an Land, dargestellt wird ein Baum und drei Vögel auf zwei liegenden Balken auf grünem Hintergrund.

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